Informative Besichtigung des Wildparks Frankenberg

Fast 200 meist freilaufende Tiere sind das Markenzeichen des Wildgeheges in Frankenberg. Dieses Angebot lockt jährlich zwischen 20 000 und 25 000 Besucher in das 25 Hektar große Areal.

Im Zuge einer gemeinsamen Aktion besichtigten die Landtagskandidatin der SPD, Daniela Neuschäfer, und die Jusos Frankenberg den Wildpark und das neu errichtete Informations-Zentrum, welches erst vor wenigen Wochen eingeweiht wurde. Förster Erich Reitz und der Vorsitzenden des Fördervereins, Prof. Dr. Wolfgang Hanefeld, übernahmen dabei die Führung.

Das Ziel des Wildparks sei der freie Zugang zu heimischen Tierarten, erläuterte Förster Reitz.

Daniela Neuschäfer: „Für mich gehört zu einer Stadt, die familienfreundlich sein will und an dem Leitspruch „Familienstadt mit Zukunft“ arbeitet, auch ein Wildpark mit kostenfreiem Eintritt, – ein Naherholungsangebot, das gut und gerne genutzt wird. Daran sollten wir auch in Zukunft festhalten!“

Das Zentrum mit einem großen Versammlungsraum kann von Vereinen und für Geburtstage gemietet werden. Zudem sind ein Kiosk, Sanitäranlagen sowie ein Schlacht- und Kühlraum neu gebaut worden. „Es wurde aber auch höchste Zeit, dass endlich mal Toiletten im Wildgehege gebaut wurden. Das hat beim Picknicken immer gestört“, freut sich Jessica Heß, stellvertretende Vorsitzende der Jusos, über den Neubau.

Der Bau des Zentrums bedurfte eines zwölf Jahre langen Planungsverfahrens und wurde von einem Förderprogramm der EU, der Stadt Frankenberg und dem Förderverein des Wildparks finanziert.

„Der Wildpark ist ein schönes Gelände, welches vor allem für Kinder und Familien interessant ist. Zum Angebot gehören Tiere, die man selbstverständlich streicheln kann, ein Spielplatz, Schaufütterungen und Führungen nach Voranmeldungen“, berichtet Hendrik Klinge, Vorsitzender der Jusos, „besonders bedanken möchten wir uns bei Förster Erich Reitz und bei Prof. Dr. Wolfgang Hanefeld, stellvertretend für den gesamten Förderverein, für ihr großes Engagement, mit dem sie den Frankenberger Wildpark betreuen.“