SPD bei Scholze Germany in Schreufa

Gemeinsam informierten sich die Arbeitsgemeinschaft Sozial-demokratischer Frauen (ASF) mit Daniela Neuschäfer an der Spitze, die SPD-Stadtverordnetenfraktion Frankenberg um Fraktionschef Dr. Hendrik Sommer sowie SPD- Unterbezirksvorsitzender Dr. Christoph Weltecke über die wirtschaftlichen Potentiale des Landkreises.

Eines der zahlreichen Beispiele für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der heimischen Betriebe ist die Firma Scholze Germany in Schreufa, welche die Sozialdemokraten besichtigten. „Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten im Jahr 2009 sind wir heute wieder Weltmarktführer als Hersteller von Textilmaschinenzubehör, berichtete Betriebsleiter Weisker. Das Produktprogramm umfasst Kettbäume, Teilkettbäume, Zettelbäume, Warenbäume, Kanister und Spulen. Zusätzlich werden noch Bohrkronen gefertigt. Das Unternehmen beschäftigt 68 Mitarbeiter und bildet zurzeit sieben junge Menschen in technischen und kaufmännischen Berufen aus.

Im Gespräch mit den Sozialdemokraten wurden zum einen die Verbundenheit der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen, zum anderen aber auch das enorme Potential kleiner und mittelständischer Unternehmen deutlich. Damit dieses Potential jedoch auch ausgeschöpft werde, sei es von Bedeutung, sowohl Unternehmer als auch Privatpersonen inner- und außerhalb des Landkreises für die wirtschaftlichen Stärken und Standortvorteile zu sensibilisieren.

Die Sozialdemokraten waren sich einig, dass die Kommunen und der Landkreis vor allem die bereits ansässigen Unternehmen in ihrer weiteren Entwicklung unterstützen müssen. „Die Ansiedlung neuer Unternehmen ist wünschenswert, aber wir müssen realistisch sein. Die vorhandene Infrastruktur erscheint vielen Unternehmen nicht sehr verlockend. Daher ist es wichtig, existierende Firmen im Landkreis zu halten“, sagte der Frankenberger SPD- Fraktionschef Dr. Hendrik Sommer. Dr. Weltecke ergänzte: „Und damit wir das vorhandene Potential ausschöpfen können, müssen politische Akteure auf allen Ebenen versuchen, angemessene Rahmenbedingungen für die Unternehmen zuschaffen. Dazu gehört auch der Ausbau des Internetbreitbandes.“ Der Landkreis Waldeck-Frankenberg habe bereits durch die Einrichtung von Arbeitskreisen und die Initiative 50+ wichtige Diskussionsforen für das heimische Gewerbe geschaffen. „Es ist wichtig, an diesem Punkt anzuknüpfen und sich für die Sicherung von Arbeitskräften sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einzusetzen.“, sagte Daniela Neuschäfer. Die ASF sprach sich für eine kommunenübergreifende Zusammenarbeit zwischen Unternehmern und politischen Gremien aus, um die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit der Region zu sichern.