Frankenberger Genossen informieren sich über die Qualifizierungsoffensive

Die Qualifizierungsoffensive ist ein Förderprogramm des Hessischen Wirtschaftsministeriums – kofinanziert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Getragen wird die Qualifizierungsoffensive im Landkreis von der Wirtschaftsförderung Waldeck-Frankenberg GmbH und dem Regionalmanagement Waldeck-Frankenberg GmbH. Der Qualifizierungsbeauftragte Kai Schotte als Ansprechpartner stand nun dem Fraktionsvorsitzendem Dr. Hendrik Sommer, dem Stadtverordnetem Friedhelm Schneider und der Frankenberger Landtagsabgeordneten Daniela Neuschäfer sowie der nordhessischen Europakandidatin Martina Werner Rede und Antwort.

Die Qualifizierungsoffensive bietet eine kostenlose Vor-Ort-Beratung für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) – branchenübergreifend – an.

Ziele der Beratung sind, den KMU das Bildungsangebot transparenter zu machen, für die Mitarbeiterqualifizierung im eigenen Unternehmen zu sensibilisieren, über zukunftsrelevante Weiterbildungsthemen und -formen zu informieren, Weiterbildungsbedarfe zu erheben sowie das Weiterbildungsangebot in der Region auszubauen und zu optimieren.

Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Beratung des Hessischen Förderinstruments „Qualifizierungsscheck", über den eine Bezuschussung der Weiterbildung von bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Weiterbildungen möglich ist. Laut Schotte haben bisher viele Unternehmen aus dem hiesigen Landkreis die Förderung durch die Qualifizierungsschecks genutzt, um die Fachkompetenz ihrer Mitarbeitenden zu verbessern und auf einem hohen Niveau zu halten.

Eine Vielzahl der ESF-Förderprogramme endet zum 31.12.2014. Hiervon ist auch die Qualifizierungsoffensive betroffen.

„Das ist bedauerlich, da gerade die Aus- und Weiterbildung wichtige Themen im ländlichen Raum sind. Aus- und Weiterbildung sind für die Fachkräftesicherung in Unternehmen vor Ort unerlässlich.“, argumentiert Dr. Hendrik Sommer, Fraktionschef der Frankenberger SPD.

Der neue ESF-Förderzeitraum beginnt ab 01.01.2015. Für die Genossen und Martina Werner, die Europaexpertin, stehen fest: „Im neuen Förderzeitraum müssen auch die Themen Weiterbildung, Nachqualifizierung und deren finanzielle Unterstützung fokussiert werden. Arbeitgeber müssen für die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter sensibilisiert und beraten werden. Den Menschen, die hier leben, muss das Arbeiten und die Qualifizierung vor Ort ermöglicht werden, um somit auch den wirtschaftlichen Erfolg im Landkreis zu stärken und zu erhalten.“

Martina Werner versprach sich für diese Belange auf europäischer Ebene einzusetzen. Die Frankenberger Genossen sicherten zu, Sie auf dem Laufenden zu halten.